17.3. bis 24.3.24 Augsburg

Ich weiß nicht wer jetzt noch den Reiseblog lesen wird, aber er ist noch nicht vollständig. Dadurch das unser Auto noch in der Schweiz steht und es sollte diesen Freitag fertig werden, kann es sein das wir uns morgen noch einmal in den Zug setzen und dann mit dem Bus zurück nach Augsburg fahren. Quasi einen Zwischenstopp zuhause, mit Reneovierungsarbeiten im Hause. Ein Anruf aus Mesocco, italienische Schweiz, und nun ist es klar, das Auto wird nicht fertig werden, erst Mitte nächster Woche. Am 2.4. werde ich mit dem Zug nach Bellinzona fahren und Birgit wird mich, soweit sie in Agra ist, dort abholen und dann in die Werkstatt bringen. Mal schauen was bis dahin alles noch passiert. War der Plan von Agra nach Hause zu fahren dort zu renovieren, mussten wir den Plan hinschmeißen. Kaum zu Hause, hieß es am Freitag, Samstag den Zug nehmen und zurück den Bus holen und kurz bevor ich die Bahntickets kaufen wollte, niete. Also weiter renovieren. Auch gut schlug doch das Wetter um und in den Bergen hätte es geschneit und wir haben ja keine Winterreifen. Aber erst wenn der Bus zurück ist ist die Reise beendet. Natürlich werden wir gefragt, wie es war und wir sollten Noten abgeben. Ja es war intensiv, die intensivste Zeit für uns beide mit vielen neuen anderen Eindrücken. Ja es war gut und ich kann es nur jedem und jeder empfehlen, nehmt euren Partner:in und löst euch aus den täglichen Verpflichtungen des Alltags für eine längere Zeit. Für mich war es eine der wirklich guten Sachen die ich als Volker gemacht habe. Der ganze private Volker, ohne Arbeit und Familie. Sonja begleitete eine Zeitlang ein Schatten im Herzen, im Kopf, der ihr schlaflose Nächte bereitete und erst in Biarittz von ihr ließ. Deswegen gibt es von ihr eine Zwei und bei mir eine Eins. Die Renovierungsarbeiten sind Ausdruck dieser Erfahrungen. Welche alltäglichen Abläufe dürfen über Bord geschmissen werden, welche Gewohnheiten braucht es nicht mehr, was tut gut und was sind Zeitfresser ? Einiges stand auf den Prüfstand und jetzt nach einer Woche tauchen die alten Gewohnheiten wieder auf, aber da wir einen Schnitt gemacht haben ist der Rückfall in gewisse Gewohnheiten schwierig geworden. Es dreht sich einmal um das Essen, nun 95 %ige vegetarische Kost, Obstsalat am Morgen, sehr sehr reduzierte Nachrichteninformationen, sehr sehr ausgesuchte Beiträge aus den Medien, regelmäßiges Meditieren und Yoga. Ja wir sind alle einen Informationswahnsinn ausgesetzt und verlieren uns oft darin, egal welchen Alters und Bildung. Haben wir all die Sendungen vermisst, die Beiträge aus den Medien in den letzten Wochen, nein, wir wussten ja nicht das es sie gab. Nun heißt es , auf die Ernährung achten, körperlich, geistig, emotional, spirituell und sozial. Mal schauen wann der letzte Blog kommt.


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