14.1.2024 Montelimar-Avignon

Wir übernachten auf einem Parkplatz in der Nähe eines Sees, der sich aus der Rhone speist und im Sommer DAS Ausflugsziel der Bewohner von Montelimar ist. In der Nacht um 4.15 Uhr, das Ziel der Angler, die uns aufschreckten und mit ihren Lichtern dafür sorgten, dass ich schon Monster sah die uns auf die Pelle rücken wollen. Am Morgen, nach dem Frühstück mit feinen Tee und Espresso, einen Spaziergang rund um den See. Die Stadt Montelimar hatte zumindest diesen Sonntag den Stecker herausgezogen. Keine Bars oder Cafes waren offen, auch sonst die kleinen netten Restaurants, alle geschlossen. Das dachten wir, als wir Richtung Avignon fahren, führt uns das Navi einmal rund um die Stadt und siehe da sie lebt. Eine wirklich schöne beschauliche Stadt. Einen Abstecher wert. Da Sonntag, können wir Montelimar, die sich auch Nougat Hauptstadt nennt, nicht als solche würdigen. Da wir für einen kurzen Snack nirgends kurz einkehren können, was nun ? Zurück zum Intermarche Brot kaufen und da, oh Wunder eine Patisserie/Boulangerie vom feinsten die wir übersehen hatten auf den Weg ins Zentrum. –Au Fournil de Sebastien–. Sorry, unser Franzose in Pfersee ist halb so gut. Thymian/Zitronenbrot und kleine Versuchungen wo der Verstand sagt, das nicht und das auch nicht, ja, dass lass uns probieren. Sehr gut, so saßen wir dann kurz danach am Ufer eines kleines Bächlein und geschützt im Sonnenschein. Der kalte Wind war trotzdem da. Weiter über die Landstraßen nach Avignon. Den Zeltplatz den wir ansteuerten, der sah genauso aus wie vor 40 Jahren. Abends, die Sanitäranlagen erinnern an Horrorfilme, in der jederzeit im flackernden Neonlicht ein Irrer auftauchen könnte. Morgen gehen wir zurück in die Geschichte, der katholischen Kirche, die im 14. Jahrhunderte, neben den politischen Intrigen und Machenschaften alles andere war, als heilig und den Menschen zugewandt. Vormittags wollen wir die Stadt erkunden. Heute gab es nur eine abendliche Stippvisite, ausgeleuchtet mit den Resten der Weihnachtsbeleuchtung. Haiku des Tages: Eine Brücke, die nicht rüberführt zum anderen Ufer, wird besungen. Auf einer Brücke trotzen kleinen Bäumchen, die wild wachsen, den Verkehr. Diese werden kaum beachtet.


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