17.1.2024 S.M.M

Heute Nacht Sturm und Regen. Der Blick aufs Meer, tobende Wellen. Temperaturen den Sturm angemessen. Wir fahren zum Vogelschutzgebiet unweit von hier. Vier Stunden sind wir unterwegs und sehen Flamingos, Seidenreiher und sonstige Wasservögel. Wir und ein paar Besucher, im Sommer gibt es nur Gedränge um den schönsten Flamingo, genießen die Januarruhe. Wir bleiben sitzen und schauen den Treiben der Vögel zu. Sonja holt ihren Zeichenblock heraus und zeichnet. Ich mach mir Notizen. Rätseln beide, warum einige nur schlafen, andere nicht. Sehen wie die Balz beginnt und wie sich die Vögel putzen, sehr ausgiebig und wie sie sich aus dem Wasser hoch in die Lüfte schwingen. In der Luft ein Körper, aus dem vorne und hinten dünne Stange herauskommen. Schöne Vögel, in großen Gruppen geht es laut zu und in kleineren etwas entfernten Gruppen leise, fast still. Vier Stunden sind wir der Sonne, dem Wind ausgesetzt und kehren mit unzähligen Fotos zurück zum Bus. Der Wellengang im Meer hat zugenommen, Gicht am ganzen Strand. Gewaltig schlagen die Wellen gegen die steinigen Wellenbrecher. Der Wetterbericht kündigt Wind an, d.h. es wird stürmen. Der Haiku des Tages: Gehen, staunen, innhalten. Der Blick nach oben, unten, links und rechts. Umgeben von Natur. Gelbe Augen im rosa Kleid treffen mich. Staunen, innehalten, langsam werden und dabei auf einen Bein stehen.


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