15.1.2024 Avignon

Die Nacht war nicht so kalt wie letzten Nächte, außerdem gewöhnen wir uns langsam an Heinz, unsere Heizung, wie er sich ein – und ausschaltet . Es gab auch keine Monster mit Schweinwerfern, nur am Morgen, Berufsverkehr, gemäßigt. Die Sonne scheint, es wird warm. Wir besuchen den Papstpalast, quälen uns durch Menschenmassen die wider erwarten im Januar auftauchen. Wo kommen die alle her ? Nichts davon, gefühlt sind wir die einzigen Touristen. Über den Palast möchte ich gar nicht schreiben, außer das man ihn besuchen sollte. Mehr als beeindruckend, vor allem auch, weil jede:r Besucher:in ein Tablett in die Hand bekommt und sich dann auf eine virtuelle Zeitreise mit sehr guter Animation begibt. Man geht durch einen Raum und auf dem Tablett sieht man ihn in vollem Ornat, so wie er damals ausgesehen hat. Sehr beeindruckend. Vor Jahrzehnten war ich schon einmal da und hier im Papstpalast, hat sich im Gegensatz zum Campingplatz, alles geändert, bis auf die Bauten. Man wird kontrolliert wie am Flughafen. In der Hochsaison vermute ich, stehen Soldaten neben den Eingängen. Ich komme deswegen darauf, da vor möglichen Attentate gewarnt wird. Auch gab es Graffity in der Nähe des Palastes -Stopp Gaza Holocaust- Jetzt im Januar waren nicht mehr als 20 Personen im Palast. Er ist ein MUSS, genauso wie die Residenz in Würzburg. Wir haben es genossen. Die farbigen Fotos, sind Animationsfotos vom Besuchertablett. Beim Rundgang durch die Außenlage des Palastes sieht man im Garten Schwarzweiß Fotos aus den 50 ziger Jahren. Alles Schauspieler:innen die im großen Hof auf der Bühne gespielt haben. Auch jetzt noch ist Avignon für sein Theaterfestival in der Sommerzeit berühmt und bekannt.


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